Mobiles Arbeiten

Da ich eh grade auf meinen CD-Rohling-Lieferanten vom Schlecker warten muss kann ich ja auch noch etwas mein Blog befüllen… ;)

Rechts neben mir ein Karamel-Macchiato, vor mir das hier. Seit mein Macbook Pro vor etwa einer Woche in mein Leben getreten ist haben sich einige Dinge geändert und ich hätte ehrlichgesagt nicht gedacht, dass es so extrem sein würde und ein technisches Gerät derartig positive Auswirkungen auf die Lebensqualität haben kann.

Man darf es eigentlich niemandem erzählen, aber ich habe seit etwa einem Jahr ohne Notebook gearbeitet - immer im Büro oder zu Hause an meinen festen Arbeitsplätzen. Das hat gegen Ende stark auf meine Motivation gedrückt und war wider meiner eigentlichen Arbeitsweise. Vom Wesen her war ich schon immer so gepolt, dass ich am liebsten da arbeite, wo ich sein will, wo nette Menschen sind und nicht gebunden an einen festen Ort.

Jetzt sitze ich im Haus meiner Eltern und habe in der letzten Stunde all das erledigt, was heute noch für Kunden zu tun war. Und das fühlt sich gut an. Zu wissen, dass ich völlig unabhängig von meinem Büro bin. Und gleich werde ich weiter zu einem anderen Teil meiner Familie, und WLAN-Profile sei dank, auch dort zwischen gemütlichem Beisammensein und anderen Erledigungen … genau: Arbeiten.

Konsequenterweise habe ich vor einigen Tagen im Büro meinen alten Intel-iMac zum Praktikantenrechner gemacht und mein PC zu Hause steht jetzt in Einzelteilen in einer Ecke.

In dem Zusammenhang kann ich nur noch einmal betonen, wie begeistert ich von den neuen Macbook Pro-Modellen bin. Ich habe das 15″-2.5Ghz-Modell und habe mir die mitgelieferten 2GB Arbeitsspeicher gegen zwei 2GB-Module getauscht (bei amazon.de für 50 Euro pro 2GB-Modul) und die Kiste rennt wie Sau. Das Wechseln geht übrigens ganz einfach, indem man auf der Unterseite am Batteriefach nach Entfernen der Batterie zwei kleine Schräubchen entfernt und die Klappe zum RAM-Fach öffnet. Das Wechseln hat keine 5 Minuten gedauert.
Gleichzeitig Photoshop, Indesign, zig Terminal-Fenster und dann noch Vista unter Parallels. Das macht Spaß und ist ein ganz neues Lebensgefühl. Danke Apple.


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