Klimawandel
Ich brauche hier nicht mehr aufzuführen, was Klimawandel bedeutet. Ich brauche wohl auch keinem mehr zu erzählen, wie wichtig es ist, dass jeder tagtäglich dazu beiträgt, die Natur und ihre Ressourcen bewusst zu benutzen und so gut es geht zu erhalten.
Christianes Artikel beschäftigt sich zwar kritisch mit diesem akuten Thema und kratzt doch, wie so oft, eben nur die Oberfläche an. Anders ist es auch kaum möglich, denn wie sie völlig richtig weiter im Text erwähnt setzt bei den meisten Mitmenschen beim Erwähnen der Begriff Umweltschutz und Klimawandel zumindest nach einer bestimmten Zeit gähnende Langeweile ein.
Ich könnte jetzt sagen: “War ja abzusehen” - aber das ist genau das Problem, das in diesem Fall “nur drüber reden” genausoviel bringt wie dem Hungernden ein Bild einer Pizza zu reichen.
Darum halte ich auch den IPCC-Klimabericht eher für kurzweilige Augenwischerei, der in wenigen Wochen wieder vergessen ist. Jedenfalls vom größten Teil der Bevölkerung.
Es heißt ja so schön - wer nicht hören will müss fühlen. Ich denke, dass wir fühlen werden. Denn immer noch ist es toll, dass mein Grand Cherocee Unmengen Sprit verbraucht. Hier muss ein Gedankenwandel in der Gesellschaft her.
Denn am Ende nützen uns unsere tollen technischen Errungenschaften, Spielzeuge und Luxusartikel nichts mehr, wenn der Planet irgendwann einfach Bumm macht. Und wir hilflos daneben stehen mit großen Fragezeichen: “Wie konnte denn das passieren?”
Zu erwähnen ist hier auch die deprimierende Einstellung der USA, die weiterhin jede gute Idee im Klimaschutz boykottieren. Da fragt man sich schon, ob Herr Präsident dabei auch bedenkt, dass Yosemite und Grand Canyon keine uramerikanischen, unantastbaren Erfindungen sind, sondern reine Natur. Genau die, die durch unser gedankenloses Handeln langsam aber sicher zerstört wird.
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